Ehrenberg

Neues aus dem Rathaus

Am 04.06.12 findet in Hilders wieder ein Sprechtag des Versorgungsamtes Fulda statt.
Der Sprechtag ist in der Gemeindeverwaltung Hilders, Kirchstr. 2-6, von 10.00 bis 12.00 Uhr.

Härtegrad des Trinkwassers

Härtegrade des Trinkwassers in Ehrenberg: Stand: 2011

Wüstensachsen und Melperts Härtebereich 2
7,1 °dH (weich)
Seiferts Härtebereich 1
4,3 °dH (weich)
Reulbach Härtebereich 2
12,4 ° dH (mittelhart)
Thaiden Härtebereich 1
4 °dH (weich)

Die Beachtung der Härtebereiche ermöglicht immer die richtige Waschmitteldosierung. Dadurch wird Geld gespart und jeder trägt gleichzeitig aktiv zum Umweltschutz bei.

Wir bitten alle Wasserabnehmer, beim künftigen Einkauf von Wasch- und Reinigungsmitteln auf den angegebenen Härtebereich (weich, mittel, hart) zu achten.

Da oft auch nach den Inhaltsstoffen des Leitungswassers gefragt wird, um es mit Mineralwasser vergleichen zu können, geben wir nachfolgend noch einige Werte aus den neuesten Untersuchungen bekannt:

Wüstensachsen u.
Melperts

Seiferts Reulbach Thaiden
Calcium 39,9 16,8 83,7 14,3
Magnesium 4,0 8,6 3,4 9,6
Kalium 0,9 0,8 0,8 1,1
Natrium 6,1 3,5 6,8 4,9
Sulfat 11,2 6,0 7,2 10,7

Die Angaben beziehen sich jeweils auf mg/l

 

Störungsdienst Wasserversorgung Ehrenberg
in Notfällen erreichbar unter:

Dieter Hohmann, Wassermeister 0175/93 97 86 2
Steffen Seegräber, Wassermeister 0175/93 97 86 1

Wasserversorgung

Die Gemeinde Ehrenberg (Rhön) versorgt ihre Einwohnerinnen und Einwohner aus 4 Hochbehältern mit Trinkwasser. In Wüstensachsen sind dafür 5 Quellen, in Seiferts 3 und in Reulbach 2 Quellen notwendig. Melperts wird aus dem Hochbehälter Wüstensachsen versorgt, der Ortsteil Thaiden erhält sein Trinkwasser aus einer Quelle in Batten der Nachbargemeinde Hilders. Die 2.700 Einwohner in Ehrenberg (Rhön) verbrauchen pro Jahr ca. 110.000 Kubikmeter Wasser. Durch den Einsatz von wassersparenden Armaturen, die Nutzung von Regenwasserzisternen, die Tiefenbohrungen der Landwirte und wassersparendes Verhalten der Bürgerinnen und Bürger ist der Wasserverbrauch seit Jahren rückläufig. So wurden z.B. 1996 noch 142.000 Kubikmeter an die Haushalte verkauft.

Trinkwasser als Lebensmittel Nr. 1 unterliegt in Deutschland hohen Qualitätsanforderungen. Damit Tiere durch ihre Ausscheidungen keine schädlichen Keime in die Quellbereiche eintragen können, sind die Schutzgebiete durch engmaschige Zäune gesichert. (Foto: Gemeinde Ehrenberg, Quellgebiet Seifertser Hute).

Von den Wasserspeichern sieht man in der Regel nur sehr wenig. Das meiste verbirgt sich unter der Erde. In Wüstensachsen werden  500.000 Liter Wasser, in Reulbach 300.000 Liter und in Seiferts und Thaiden jeweils 100.000 Liter Wasser gespeichert. Damit wird nicht nur Trinkwasser, sondern auch Löschwasser im Brandfall bereit gehalten. In Wüstensachsen und Thaiden  werden mit großen Pumpen auch höher gelegene Häuser oder ganze Weiler mit ausreichendem Wasserdruck beliefert.

Das in die Hochbehälter fließende Quellwasser, das sogenannte Rohwasser, wird in den Hochbehältern mit UV-Entkeimungsanlagen behandelt. Damit wird garantiert, dass für den Menschen schädliche Keime abgetötet werden. In Seiferts wird das Wasser zusätzlich entsäuert. Dabei wird das in die Wasserkammern einfließende Wasser mit einem Gebläse belüftet und überschüssige Kohlensäure entfernt. Ohne diese Behandlung könnte das Wasser das Leitungsmaterial angreifen.

Das unbehandelte Wasser, das Wasser in den Speicherkammern und das Trinkwasser in den Ortsnetzen werden in regelmäßigen Abständen von einem beauftragten Labor untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden unverzüglich dem Kreisgesundheitsamt übermittelt. Sollten bei einer dieser Kontrollen Grenzwert-überschreitungen festgestellt werden, sind nach einem feststehenden Plan Maßnahmen zu ergreifen, um einerseits die Qualitätsanforderungen unverzüglich wieder herzustellen und andererseits die Bevölkerung vor möglichen Beeinträchtigungen zu warnen. Außerdem werden unsere Anlagen von Fachbehörden in regelmäßigen Abständen inspiziert. Dabei werden die Quellgebiete, die Sammelschächte und die Wasserbehälter überprüft.

Das gesamte Leitungsnetz hat eine Länge von rd. 28 km. Unsere Wassermeister sind bestrebt, die Wasserverluste durch Leckagen im Netz so gering wie möglich zu halten. Deshalb befinden sich in jedem Hochbehälter elektronische Messeinrichtungen, die Warnungen auf die Handys der Wassermeister und auf einen PC im Rathaus senden, wenn der Wasservorrat zu stark absinkt oder einen Mindestfüllstand unterschreitet. Auch ein Ausfall der Desinfektionsanlagen würde auf diesem Wege sofort bemerkt. Wenn die Desinfektionsanlagen durch einen Stromausfall ausfallen, wird gleichzeitig die Wasserzufuhr in die Wasserbehälter automatisch unterbrochen. Damit kann garantiert werden, dass das entkeimte Wasser nicht durch unbehandeltes Wasser erneut verkeimt wird.

Sollten Sie trotz unserer eigenen Kontrollen Auffälligkeiten wie Trübungen, Geruchsabweichungen, Druckschwankungen oder Geräusche am Hausanschluss feststellen, sind wir für entsprechende Hinweise sehr dankbar. Unsere Wassermeister werden diesen Hinweisen dann umgehend nachgehen.

Ansprechpartner

Werner Reinhardt
Finanzabteilung

Tel.
(0 66 83) 9601-18
Fax
(0 66 83) 9601-23
Kontakt per E-Mail

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