Ehrenberg

Neues aus dem Rathaus

Das Standesamt Ehrenberg ist urlaubsbedingt vom 25.09.-06.10.2017 nicht besetzt. In dringenden Fällen setzen Sie sich bitte mit dem Standesamt Hilders in Verbindung, Tel. (06681-96080).

Aktuelle Trinkwasseranalysen stets abrufbar

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf unserer Internetseite finden Sie ab sofort einen Link zu www.wasserqualitaet-online.de . Dort können Sie die Ergebnisse der aktuellen Trinkwasserproben einsehen. Sie erfahren dort Angaben zur Wasserhärte, aber auch alle anderen Parameter, die nach der Trinkwasserverordnung untersucht werden müssen.

Klicken Sie zunächst auf "Trinkwasseranalysen" und anschließend auf "Los geht´s". Unter "Suchanfrage" geben Sie bitte den Ortsteil und die Straße an und Sie sehen dann auf der linken Seite unter Trinkwasseranalysen ein PDF-Dokument der eingestellten Analyse.

Seit 2007 sind die Wasserversorger verpflichtet, dem Verbraucher die Härtebereiche des Trinkwassers wie folgt anzugeben:

Härtebereich weich:

  • weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter
    (entspricht 8,4 ° dH)

Härtebereich mittel:

  • 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter
    (entspricht 8,4 bis 14 ° dH)

Härtebereich hart:

  • mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter
    (entspricht mehr als 14° dH)
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Wasserversorgung

Die Gemeinde Ehrenberg (Rhön) versorgt ihre Einwohnerinnen und Einwohner aus 4 Hochbehältern mit Trinkwasser. In Wüstensachsen sind dafür 5 Quellen, in Seiferts 3 und in Reulbach 2 Quellen notwendig. Melperts wird aus dem Hochbehälter Wüstensachsen versorgt, der Ortsteil Thaiden erhält sein Trinkwasser aus einer Quelle in Batten der Nachbargemeinde Hilders. Die 2.700 Einwohner in Ehrenberg (Rhön) verbrauchen pro Jahr ca. 110.000 Kubikmeter Wasser. Durch den Einsatz von wassersparenden Armaturen, die Nutzung von Regenwasserzisternen, die Tiefenbohrungen der Landwirte und wassersparendes Verhalten der Bürgerinnen und Bürger ist der Wasserverbrauch seit Jahren rückläufig. So wurden z.B. 1996 noch 142.000 Kubikmeter an die Haushalte verkauft.

Trinkwasser als Lebensmittel Nr. 1 unterliegt in Deutschland hohen Qualitätsanforderungen. Damit Tiere durch ihre Ausscheidungen keine schädlichen Keime in die Quellbereiche eintragen können, sind die Schutzgebiete durch engmaschige Zäune gesichert. (Foto: Gemeinde Ehrenberg, Quellgebiet Seifertser Hute).

Von den Wasserspeichern sieht man in der Regel nur sehr wenig. Das meiste verbirgt sich unter der Erde. In Wüstensachsen werden  500.000 Liter Wasser, in Reulbach 300.000 Liter und in Seiferts und Thaiden jeweils 100.000 Liter Wasser gespeichert. Damit wird nicht nur Trinkwasser, sondern auch Löschwasser im Brandfall bereit gehalten. In Wüstensachsen und Thaiden  werden mit großen Pumpen auch höher gelegene Häuser oder ganze Weiler mit ausreichendem Wasserdruck beliefert.

Das in die Hochbehälter fließende Quellwasser, das sogenannte Rohwasser, wird in den Hochbehältern mit UV-Entkeimungsanlagen behandelt. Damit wird garantiert, dass für den Menschen schädliche Keime abgetötet werden. In Seiferts wird das Wasser zusätzlich entsäuert. Dabei wird das in die Wasserkammern einfließende Wasser mit einem Gebläse belüftet und überschüssige Kohlensäure entfernt. Ohne diese Behandlung könnte das Wasser das Leitungsmaterial angreifen.

Das unbehandelte Wasser, das Wasser in den Speicherkammern und das Trinkwasser in den Ortsnetzen werden in regelmäßigen Abständen von einem beauftragten Labor untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden unverzüglich dem Kreisgesundheitsamt übermittelt. Sollten bei einer dieser Kontrollen Grenzwert-überschreitungen festgestellt werden, sind nach einem feststehenden Plan Maßnahmen zu ergreifen, um einerseits die Qualitätsanforderungen unverzüglich wieder herzustellen und andererseits die Bevölkerung vor möglichen Beeinträchtigungen zu warnen. Außerdem werden unsere Anlagen von Fachbehörden in regelmäßigen Abständen inspiziert. Dabei werden die Quellgebiete, die Sammelschächte und die Wasserbehälter überprüft.

Das gesamte Leitungsnetz hat eine Länge von rd. 28 km. Unsere Wassermeister sind bestrebt, die Wasserverluste durch Leckagen im Netz so gering wie möglich zu halten. Deshalb befinden sich in jedem Hochbehälter elektronische Messeinrichtungen, die Warnungen auf die Handys der Wassermeister und auf einen PC im Rathaus senden, wenn der Wasservorrat zu stark absinkt oder einen Mindestfüllstand unterschreitet. Auch ein Ausfall der Desinfektionsanlagen würde auf diesem Wege sofort bemerkt. Wenn die Desinfektionsanlagen durch einen Stromausfall ausfallen, wird gleichzeitig die Wasserzufuhr in die Wasserbehälter automatisch unterbrochen. Damit kann garantiert werden, dass das entkeimte Wasser nicht durch unbehandeltes Wasser erneut verkeimt wird.

Sollten Sie trotz unserer eigenen Kontrollen Auffälligkeiten wie Trübungen, Geruchsabweichungen, Druckschwankungen oder Geräusche am Hausanschluss feststellen, sind wir für entsprechende Hinweise sehr dankbar. Unsere Wassermeister werden diesen Hinweisen dann umgehend nachgehen.

Ansprechpartner

Werner Reinhardt
Finanzabteilung

Tel.
(0 66 83) 9601-18
Fax
(0 66 83) 9601-23
Kontakt per E-Mail

Wasser-/Abwasser