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Hessen-Forst informiert:

Achtung im Wald – die Borkenkäfer sind unterwegs! Forstamt Hofbieber warnt vor möglichen Schäden durch Borkenkäferbefall

Nicht nur die Waldbesucher freuen sich über das schöne Wetter; auch zahlreiche Insekten sind schon wieder unterwegs. Darunter auch einige auf den wir gern verzichten würden – die Fichtenborkenkäfer. Im letzten Jahr fanden die Borkenkäfer beste Voraussetzungen: warme Witterung mit ausgeprägten Niederschlagsdefiziten. Unter diesen Bedingungen konnte der Borkenkäfer bis zu drei Generationen hervor bringen und nahezu schadlos den Winter überstehen. In diesem Jahr Frühjahr sind die Voraussetzungen erneut hervorragend. Warme, trockene Witterung und zahlreiche einzelne und verstreute Windwürfe, die optimale Brutbedingungen bieten.

Nun heißt es: achtsam sein und schnell handeln!

Windwurfholz sollte zügig aufgearbeitet und abgefahren werden. Gefährdete Fichtenbestände und südlich exponierte Waldbestände sollten regelmäßig auf Befall durch Borkenkäfer kontrolliert werden. Befallene oder geschädigte Bäume müssen ebenfalls schnellstmöglich aufgearbeitet werden. Das Holz sollte an Lkw-befahrbaren Wegen gepoltert werden; sofern eine zeitnahe Abfuhr nicht sicher ist sollte der Abstand zum nächsten Fichtenbestand wenigstens 500 Meter betragen. Wichtig ist, dass auch die Kronen und die im Bestand verbleibenden Reste klein geschnitten werden, damit sie schnell austrocknen und keinen neuen Brutraum für Käfer bieten.

Wie Sie befallene Bäume erkennen?

Ganz einfach: an Bohrmehl am Stammfuß oder auf Spinnweben, an hellen Flecken an der Rinde, die vom Specht abgeschlagen wurde, an Harzfluss, oder an roten bzw. abfallenden Nadeln in der Krone. Es ist wahrscheinlich, dass zunächst Windwürfe und südlich exponierte Bestandesränder befallen werden; vor allem dort, wo der Käfer in den letzten Jahren schon zugeschlagen hat.

Glück im Unglück

Die Vermarktungssituation für Fichtenholz ist nach wie vor gut und wir können hervorragende Preise für unsere Waldbesitzer vereinbaren. Wichtig ist, dass die Aushaltung den Kundenwünschen entspricht und, dass ausreichende Mengen je Waldort zusammen kommen. Dabei sind Ihnen die Revierleiter und die Kollegen bzw. Kolleginnen vom Forstamt Hofbieber gern behilflich - scheuen Sie nicht uns zu kontaktieren.

18.04.2017

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