Reulbach

In der ersten urkundlichen Erwähnung wird Reulbach mit Rügelberk bezeichnet. Unter diesem Namen erscheint es 1303 in dem ältesten Lehenbuch des Bistums Würzburg. Im Zuge der Gebietsreform in den 1970er Jahren wurde Reulbach 1972 der Gemeinde Ehrenberg zugehörig. Der Ortsteil Reulbach mit seinen ca. 365 Einwohnern reiht sich nicht an die anderen Ortsteile an, sondern liegt "über dem Ehrenberg" auf der anderen Seite des Gemeindegebietes. Auch hier gibt es noch kleinbäuerliche Familienbetriebe, die ihre Rinder, Schafe und Ziegen auf den Wiesen rund um den Ort weiden lassen. Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt wird hier groß geschrieben, fast alle Einwohner sind in mehreren Vereinen aktiv, wie z. B. Sportverein, Feuerwehr, Frauengemeinschaft etc.. Reulbach befindet sich auf einer Höhenlage zwischen 560 und 590 m ü. NN.
Sehenswürdigkeiten:

  • Kath. Kirche St. Jakobus d. Ä. mit Rokokokanzel und einem Taufstein aus dem Jahre 1581. Sehenswert ist zur Weihnachtszeit auch die holzgeschnitzte barocke Weihnachtskrippe, die einzigartig ist im Fuldaer Land. Originale der Krippe befinden sich im Dommuseum in Fulda. Die Krippe wurde bereits im Jahre 1749 angefertigt und im 19. Jahrhundert immer wieder ergänzt. 
  • Mariengrotte am Bornberg, errichtet 1897, danach immer wieder renoviert und erweitert. Die letzte größere Renovierung war 1982.
  • Bildstöcke und Wegkreuze - zahlreiche Bildstöcke/Wegekreuze zieren Wald und Flur in der Gemarkung Reulbach
  • St. Martinskapelle am Ehrenberg - 2003-2005 erbaut